Es war

Es ist

 Natur pur

Es ist

Heute ist die Kleinstadt mit ihren 4.500 Einwohnern Unterzentrum im Landkreis Nordwestmecklenburg, seit 1992 gleichzeitig Verwaltungssitz der Stadt Neukloster und seiner umliegenden Gemeinden - Glasin, Lübberstorf, Passee, Zurow und Züsow.
Teile des Klosterensembles - Kreuzkirche, Propstei Glockenturm und ehemalige Wirtschaftsgebäude - bestimmen noch heute das Ansehen unserer Stadt. Im Chor der Klosterkirche sind 5 der ältesten und bedeutendsten Glasmalereien Mecklenburgs zu bewundern. 1240 entstanden, zeigen sie zwischen Ornamenten die Heilige Maria Magdalena, Katharina und Elisabeth sowie die Apostel Matthäus und Mathias.
 Viele schöne und reich gegliederte Gebäude des 19. und 20. Jahrhunderts bestimmen neben dem mittelalterlichen Klosterensemble das Antlitz unseres liebenswerten Ortes.
Neuklosters Wirtschaft wird durch etwa 200 kleinere und mittlere Gewerbebetriebe sowie Handels- und Dienstleistungsunternehmen geprägt. In der "Hechtskuhl" fanden mehrere Ansiedler einen neuen attraktiven Gewerbestandort, außerdem besteht die Möglichkeit  im Gewerbegebiet "Gänsekuhl" anzusiedeln.
In der Umgebung Neuklosters gibt es aufgrund der Sedimentation der letzten Eiszeit reiche Kiesvorkommen und somit einige kiesabbauende und verarbeitende Betriebe.
Errungenschaften der infrastrukturellen Entwicklung nach der Wende sind die Schaffung einer biologischen Kläranlage am Düsterberg, der Ausbau und die Sanierung des Straßen- und Wegenetzes Neuklosters und seiner Ortsteile, die Sanierung zahlreicher öffentlicher und Wohngebäude der Stadt, die Schaffung von mehreren SB-Märkten, die Umstellung des Gasnetzes, die Telefonanschlüsse an alle Haushalte, die Erdverkabelung der Stromleitungen, die Schaffung von neuen Wohngebieten in der Blumenstraße, am Druschplatz, am Wiesenweg, am Fliederweg, in der Kirchstraße und am Waldstadtion.
Es wurden einige Plätze saniert und das Rathaus zu einem modernen, freundlichen Verwaltungsgebäude des Amtes umgestaltet und erweitert.
Im Zuge der Trassenoptimierung, der im Dezember 2000 von Wismar bis Rostock in Nutzung genommenen Ostseeautobahn A20, wurde 1997 die Eisenbahnverbindung von Sternberg über Neukloster nach Wismar eingestellt.

Die Bundesautobahn hat zwischen Neukloster und Glasin am Eulenkrug eine Anschlußstelle erhalten.
Die heutige Schulstadt Neukloster ist wie das alte Neukloster durch zahlreiche Bildungs- und Rehabilitationseinrichtungen geprägt.
Nach der Wende wurden die Schulen umstrukturiert.
Die Stadt ist Träger einer Grundschule und einer Regionalen Schule.
Darüber hinaus befindet sich im 139-jährigen Gebäudekomplex des ehemaligen "Großherzoglichen Lehrerseminars" die jetzige Landesschule für Sehbehinderte und Blinde, in der 110 Schüler des Landes Mecklenburg-Vorpommern umsorgt werden.
1994 wurde in den historischen Mauern des 1904 erbauten ehemaligen Lehrerseminarsaalgebäudes das Gymnasium eingeweiht. 1999 hat die Allgmeine Förderschule für Lernbehinderte des Landkreises ihren neuen Sitz in Neukloster bezogen.
Betreutes Wohnen, Pflege und sozialer Hilfsdienst werden ab 1999 für Senioren und Behinderte im Neubau des Rehabilitationszentrums angeboten. Zum Rehabilitationszentrum gehört eine Blindenwerkstatt.
Der Ortsteil Ravensruh entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Therapiedorf für Abhängigkeitskranke.
Die Betreuung der ein- bis sechsjährigen und der Hortkinder erfolgt im denkmalgeschützten Propsteigebäude.
Das historische Gebäude wurde 1998 bis 2000 modernisiert und instand gesetzt und beherbergt die jüngsten Einwohner Neuklosters.

1998 erfolgte die Übergabe der neuen Stadthalle, die für den Schul- und Vereinssport sowie Kulturveranstaltungen zur Verfügung steht.  Das schön gelegene Waldstadion zieht mit Übungsplätzen, der Kegelhalle und dem Sportlerheim Einheimische und Besucher an. Das neue Sport-und Vereinshaus soll im Mai 2004 fertig sein.  Die Badeanstalt mit Bootsverleih, Kiosk, Volleyballplatz und Liegewiese wird ebenfalls gern genutzt.
Neben der vielseitigen Vereinsarbeit des VfL "Blau-Weiß" können sich Schüler in einer modernisierten Jugendscheune, die gleichzeitig auch  Schullandheim ist, in künstlerisch-kreativer und sportlicher Form betätigen.
1998 erhielt Neukloster ein Museum, das 2003 seinen endgültigen Standort im " alten Torwächterhaus "im Bereich des Klosterensembles gefunden hat.Die Freiwillige Feuerwehr Neukloster erhielt 1999 ein modernes Gerätehaus und Technik nach dem neuesten Stand.

2003 wurde in der Alten Seilerei auf dem Gelände des Reha - Zentrums Neukloster (August-Bebel-Allee 5) das Museum über die Blindenarbeit in Neukloster gestaltet. Das Museum erhielt 2004 den Status eines Industriemuseums. Entdecken Sie, wie Seile, Besen und Bürsten oder Körbe hergestellt wurden.
Das Ganze können Sie ganz unterschiedlich erfahren: mit den Augen lesen, mit den Fingern ertasten (Braille - Schrift) oder Sie lassen sich alles vom erfahrenen Fachmann erklären und ausprobieren können Sie es auch noch.
In einem kleinen Shop gibt es das umfangreiche heutige Sortiment,  aus der Werkstatt für behinderte Menschen nicht nur zum Ansehen und Anfassen, sondern auch zum Kaufen.

Die Kultur Neuklosters wird durch die Angebote der Stadt selbst und die geförderte Tätigkeit der 22 Vereine der Stadt und Umgebung geprägt.
Kulturelle Angebote sind das jährlich stattfindende Stadtfest, das Schützenfest, die Faschingsveranstaltung des UNCC, Konzerte in der Stadthalle, Strandfeste und Freilichtkinoveranstaltungen in der Badeanstalt, musikalisch-lyrische Abende in der Kunstscheune in Nakenstorf, Kirchenkonzerte, Kirchenführungen, ständig wechselnde Ausstellungen in der Rathausgalerie sowie Angebote im Seniorenclub. 1995 entstand in Tüzen, in der Nähe Neuklosters, der malerisch um den Lüneberg angelegte Haustierrassenpark.