Stadt Neukloster

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4. Friedhofs-/Grabwahl

Informationen zur Lebenslage

Friedhofswahl



Die Gemeinden haben mindestens einen Friedhof einzurichten oder sicherzustellen, dass ein Friedhof eines anderen Trägers benutzt werden kann. Daneben können Kirchen, Kirchengemeinden und Religionsgemeinschaften, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind sowie das Land Friedhöfe anlegen und unterhalten. Verstorbene werden in der Regel in der Gemeinde bestattet, in der sie ihren letzten Wohnsitz hatten. Andere Wünsche des Verstorbenen bedürfen des Einvernehmens mit dem Träger des Friedhofes, auf dem der Verstorbene bestattet werden wollte.



Liegt keine Willensäußerung des Verstorbenen über den Ort der letzten Ruhestätte vor oder ist eine Bestattung entsprechend dieser Willensäußerung nicht möglich, bestimmt der Auftraggeber, in der Regel die Angehörigen oder der zur Bestattung Verpflichtete, den Ort der Bestattung im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten.



Erdbestattungen sind nur auf Friedhöfen zulässig (Friedhofszwang). Die Gemeinde kann im Einzelfall Ausnahmen genehmigen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt und öffentliche Belange nicht entgegenstehen. Ein solcher Fall wäre beispielsweise gegeben, wenn sich bereits eine Familiengrabstätte außerhalb eines Friedhofs befindet und dort ein weiteres Familienmitglied beigesetzt werden soll.



Urnenbeisetzungen sind außer auf Friedhöfen, zu denen auch als Friedhof gewidmete Waldstücke zählen, in geeigneter Form in Kirchen und von einem Schiff aus auf See (Seebestattung) möglich.



Die Asche kann auch auf einer hierfür bestimmten Stelle eines Friedhofs verstreut werden (Aschestreuwiesen). Diese Beisetzungsart wird allerdings nicht von allen Friedhöfen angeboten.



Grabwahl



Welche Grabarten (z. B. Wahlgräber, Urnengräber, Reihengräber) der von Ihnen gewählte Friedhof vorhält, erfahren Sie von den jeweiligen Friedhofsverwaltungen.



Gräber müssen mindestens 20 Jahre bestehen (Mindestruhezeit). Die Gesundheitsämter können Ausnahmen zulassen.



Grabpflege

Viele Friedhofsverwaltungen schreiben die Gestaltung und Pflege von Gräbern vor. Erkundigen Sie sich über die unterschiedlichen Vorschriften und informieren Sie sich über Grabpflegeverträge.



Freigabevermerk



Dieser Text wurde freigegeben durch das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern. Stand: 27.02.2012

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