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5. Namensänderung

Informationen zur Lebenslage

Durch die Scheidung können sich Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen ergeben, die Sie bestimmten Behörden und Stellen mitteilen müssen. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Änderung des Namens und der Adresse in Ihren Ausweisdokumenten und den Fahrzeugpapieren. Beachten Sie, dass bei Namensänderungen ein alter Fahrzeugbrief oder Fahrzeugschein durch die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II ersetzt wird. 



Darüber hinaus sollten Sie die Änderung folgenden Einrichtungen bekannt geben:  



Arbeitgeber



Wenn Sie nach der Scheidung einen neuen Namen tragen, sollten Sie dies Ihrem Arbeitgeber möglichst umgehend mitteilen. Dieser kann Ihre Namensänderung unter anderem der Sozialversicherung (Rentenversicherung und Krankenversicherung) mitteilen und Ihnen Ihre Lohnsteuerkarte 2010/Ersatzbescheinigung 2011 vorzeitig aushändigen, damit Sie gegebenenfalls einen Wechsel der Steuerklasse beim Finanzamt beantragen können. 



Hinweis: Ein Steuerklassenwechsel kann nur dann erfolgen, wenn Sie sich nicht bereits im Vorjahr von Ihrem Ehemann oder von Ihrer Ehefrau dauernd getrennt haben. Wurde die dauernde Trennung bereits im Jahr vor der Scheidung herbeigeführt, sind Sie verpflichtet, dies dem Finanzamt mitzuteilen.  



Ab dem Jahr 2012 werden Ihre Lohnsteuerabzugsmerkmale (Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge, Freibeträge und Kirchensteuermerkmal) elektronisch in einer Datenbank der Finanzverwaltung gespeichert. Die Gemeinden übermitteln die melderechtlichen Daten (wie z.B. Familienstand) direkt an die Finanzverwaltung. Daher brauchen Sie mit Einführung der "elektronischen Lohnsteuerkarte" bei einer Ehescheidung im Jahr 2012 Ihre ELStAM (Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale) grundsätzlich nicht ändern zu lassen. Haben Sie sich von Ihrem Ehemann oder Ihrer Ehefrau im Jahr 2012 dauernd getrennt, müssen Sie dies jedoch dem Finanzamt mit dem amtlichen Vordruck "Erklärung zum dauernden Getrenntleben" mitteilen. 



Banken, Versicherungen 



Ihren neuen Namen sollten Sie den Banken und Versicherungsgesellschaften, bei denen Sie Konto-/Depotinhaber oder -inhaberin beziehungsweise Versicherungsnehmer oder Versicherungsnehmerin sind, schnellstmöglich anzeigen, um Nachteile zu vermeiden. In der Regel wird die Bank beziehungsweise die Versicherung einen Nachweis von Ihnen verlangen. 



Gebühreneinzugszentrale



Wenn Sie einen neuen Namen führen und bereits bei der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) gemeldet sind, sollten Sie diesen unverzüglich unter Angabe Ihrer Teilnehmernummer mitteilen. Die Teilnehmernummer finden Sie mit der Abbuchung auf Ihrem Kontoauszug. 



Die Namensänderung muss der GEZ auf einem Formular mitgeteilt werden. Dafür haben Sie mehrere Möglichkeiten: 




  • Meldung über das Internet 

    Füllen Sie das angebotene Formular aus und versenden Sie es anschließend direkt von Ihrem PC aus an die GEZ. 

  • Formular downloaden und ausdrucken

    Füllen Sie das Formular aus und senden es an die GEZ per

    - Fax:  Nr. 0180/5821020 oder

    - Post: GEZ, Freimersdorfer Weg 6, 50829 Köln.



Ummeldeformulare liegen auch bei vielen Banken und Sparkassen sowie in Ihrer Gemeinde aus. Senden Sie das vollständig ausgefüllte Formular an die GEZ.



Hundehalter



Falls Sie als Hundehalter nach der Scheidung Ihren Namen ändern, müssen Sie Ihren neuen Namen dem zuständigen Steueramt Ihrer Gemeinde bekannt geben. Je nach Angebot der Gemeinde steht ein Formular für die Änderungsmitteilung auch zum Download zur Verfügung. 



Kabelanbieter 



Haben Sie selbst einen Vertrag mit dem Kabelnetzbetreiber, müssen Sie ihm die Namensänderung mitteilen. Wenn Sie in einer Mietwohnung wohnen und nur der Vermieter oder die Vermieterin einen Vertrag mit einem Kabelnetzbetreibr hat, müssen Sie dem Kabelnetzbetreiber Ihre Namensänderung nicht mitteilen. 



Telefonanbieter 



Für die korrekte Rechnungsstellung und Ihren Eintrag in das Telefonbuch ist es wichtig, Ihre Namensänderung Ihrer Telefongesellschaft mitzuteilen. Meist können Sie dies telefonisch unter kostenfreien Servicenummern anzeigen und die Änderung Ihres Eintrags für die nächste Telefonbuchausgabe bekannt geben. Falls sich auch Ihre Adresse geändert hat, finden Sie Informationen über die Abmeldung und Anmeldung des Telefonanschlusses in der gleichnamigen Verfahrensbeschreibung. 



Versorgungsunternehmen 



Als Eigentümer oder Eigentümerin einer Wohnung oder eines Hauses sind Sie in der Regel direkter Vertragspartner oder direkte Vertragspartnerin des jeweiligen Versorgungsunternehmens, dem Sie Ihre Namensänderung mitteilen sollten. Dies können Sie formlos - größere Anbieter bieten dazu auch Onlineformulare an. Wenn Sie Mieter oder Mieterin sind, ist bei den Versorgern für Fernwärme, Gas und Wasser in der Regel nur Ihr Vermieter oder Ihre Vermieterin Vertragspartner, so dass Sie (außer an Ihren Vermieter oder Ihre Vermieterin) keine Änderungen mitzuteilen brauchen. Nur mit Ihrem Stromversorger besteht üblicherweise ein Vertrag, den Sie ändern sollten.  



Es ist auch empfehlenswert, auch in anderen Dokumenten den Namen ändern zu lassen. Weitere Details finden Sie in den Verfahrensbeschreibungen. 



Hinweis: Da Bewohnerparkausweise für Kraftfahrzeuge und deren Halter oder Halterin in der Regel anhand des Nummernschildes vergeben werden und somit weiterhin gültig bleiben, ist die Mitteilung der Namensänderung nicht vorgeschrieben. In manchen Städten/Gemeinden wird nur ein Bewohnerparkausweis pro Familie oder Wohnung vergeben. Auskunft hierzu erteilt Ihnen Ihre Gemeinde. Weitere Informationen zum Bewohnerparkausweis bietet Ihnen die gleichnamige Verfahrensbeschreibung. 



Hat sich im Zusammenhang mit der Scheidung Ihre Adresse geändert, sollten Sie sich umgehend ummelden beziehungsweise am neuen Wohnort anmelden. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Checkliste zum Umzug. 



Freigabevermerk



Dieser Text wurde freigegeben durch das Ministerium für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommern. Stand: 04.10.2012

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