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6. Erleichterungen/Hilfen für behinderte Menschen (Nachteilsausgleiche)

Informationen zur Lebenslage

Schwerbehinderte Menschen haben in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf Hilfen und Vergünstigungen. Diese sollen dazu beitragen, dass schwerbehinderte Menschen trotz ihrer gesundheitlichen Defizite ein selbstbestimmtes Leben führen und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.



Je nach Schwere der Behinderung und den zuerkannten Merkzeichen können die Inhaber eines Schwerbehindertenausweises unentgeltlich im öffentlichen Personennahverkehr fahren. Eine Begleitperson wird im Nah- und Fernverkehr unentgeltlich befördert, wenn die Notwendigkeit ständiger Begleitung (Merkzeichen B) im Ausweis bescheinigt ist. Eine außergewöhnliche Gehbehinderung berechtigt auch dazu, auf Behindertenparkplätzen zu parken.



Im Arbeitsleben gilt für schwerbehinderte Menschen ein besonderer Kündigungsschutz. Sie haben außerdem zusätzlichen Urlaub in Höhe von fünf Tagen pro Jahr, sind von Mehrarbeit freigestellt und haben Anspruch auf begleitende Hilfe am Arbeitsplatz.



Auch in der Sozialversicherung und im Steuerrecht gibt es Vergünstigungen für schwerbehinderte Menschen. So können sie unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für ein Auto oder eine Haushaltshilfe von der Steuer absetzen. Die Kfz-Steuer ist für sie ermäßigt oder fällt ganz weg.



Zudem sind schwerbehinderte Menschen in einigen Fällen von den Rundfunkgebühren befreit und müssen weniger Telefongebühren bezahlen. Auch Eintrittspreise für Museen oder Schwimmbäder sind manchmal für schwerbehinderte Menschen günstiger. Ebenso gilt für sie oft ein geringerer Beitrag für Verbände und Vereine (z.B. Automobil-Clubs).



Freigabevermerk



Dieser Text wurde freigegeben durch das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern. Stand: 24.07.2012



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